Im Sommer wurden im ADFZ sehr inhaltsreiche Seminare durchgeführt, die nicht nur viele theoretische Themen umfassten, sondern auch hilfreiche praktische Hinweise beinhalteten.

Mähdrescher

Die richtige Vorbereitung des Mähdreschers auf den bevorstehenden Einsatz entscheidet wesentlich darüber, in welchem Tempo und in welcher Qualität Getreide, Mais, Sonnenblumen oder Hülsenfrüchte geerntet werden.Die Teilnehmer am Seminar waren überwiegend Mähdrescherfahrer und Mechanisatoren, aber auch leitende Ingenieure, Direktoren von Landwirtschaftsbetrieben und Wissenschaftler nahmen teil. Es war sehr vorteilhaft, dass das Seminarprogramm vom Referenten Henrik Blöthe so konzipiert war, dass alle diese Zielgruppen bedient wurden.

Es ging nicht nur um technische Fragen wie z.B. Schneidwerkeinstellungen und Schüttleroptimierung, auch das Verlustmanagement und die Auswirkungen fehlerhafter Einstellungen auf das betriebliche Ergebnis standen im Focus.

Henrik Blöthe konzentrierte sich in seinem Seminar auf Einstellungsregelungen, Optimierung verschiedener Dreschwerke, Kalibrierung der Bordelektronik und Verlustmanagement. Dass er darüber hinaus über viele praktische Erfahrungen verfügt, wurde von den Teilnehmern stark honoriert.

Düngerstreuer

Vom 15. -16. August 2017 wurde von Hans-Werner Heidemann (DEULA Nienburg) im ADFZ ein Seminar zum Thema „Bedarfsgerechte und ausgewogene Düngung als Grundlage für stabile Spitzenerträge“" durchgeführt, wobei es in erster Linie um den richtigen Umgang mit der Technik ging.

Der erste Tag fand im Seminarraum des ADFZ statt, dazu gab es praktische Vorführungen in der Lehrwerkstatt und auf dem Feld. Schwerpunkte dabei waren neben den besonderen Anforderungen der verschiedenen Dünger vor allem Problembehandlung und Optimierung des Düngerstreuers sowie praktische Einstellungen für die Ausbringung unterschiedlicher Düngerarten und bei verschiedenen Witterungsbedingungen.

Am Folgetag wurden Seminare in den Unternehmen „Askold Agro“ und „Dukra Agro“ im Oblast Cherkassy durchgeführt. Auf beiden Betrieben wurden von Herrn Heidemann sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fertigkeiten vermittelt, was von den Teilnehmern der Schulung sehr positiv bewertet wurde. 

Pflanzenschutztechnik

Hans-Werner Heidemann als ausgewiesener Fachmann für Pflanzenschutztechnik widmete sich im Rahmen seines Referenten-Einsatzes vom 17.-18.08.17 dem Thema Pflanzenschutztechnik.

Im Verlauf der beiden Seminartage wurden 3 Landwirtschaftsunternehmen in den Oblasten Kiew, Cherkassy und Chernihiv besucht, die insgesamt 19.000 ha LN bewirtschaften. Auf jedem dieser Betriebe standen der richtige Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und -technik im Mittelpunkt. Neben ausführlichen theoretischen Informationen wurden besonders praktische Fragen erläutert, wie z.B. Umgang mit und Lagerung von Pflanzenschutzmitteln, Spritzfehler durch Gestängeschwingungen, Auswahl der richtigen Düsen und Kontrolle des Düsenverschleißes, Auswirkungen falscher Ausbringungsmengen, Abdriftvermeidung u.v.a.

Die Seminarteilnehmer waren nicht nur mit dem Referenten und seinen sehr praxisbezogenen Ausführungen, sondern auch mit der Form des betrieblichen Seminars sehr zufrieden.

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