Seit der zweiten Aprilwoche ist endlich der Frühling ist da, die Temperaturen steigen und die Landwirte in der Ukraine haben mit dem den Feldarbeiten begonnen. Dennoch waren die Seminare zu den wichtigen Themen „Bodenanalyse“ und „Feldbonitur“ gut besucht, da es hier um wichtige Instrumente für die richtige Vorbereitung und weitere Begleitung des Feldbaus ging.

Ein Seminar zum Thema "Bodenanalyse" wurde vom ADFZ nicht zum ersten Mal angeboten, aber auch diesmal zeigten die Seminarteilnehmer eine große Nachfrage. Wirklich überraschend war das aber eigentlich nicht, da Helge Beckurs bereits 5 Seminare im ADFZ zu diesem Thema geleitet hat, die immer bis auf den letzten Platz belegt waren.

Die Schwerpunkte dieses Seminars waren:

  • Verschiedene Möglichkeiten der fachgerechten Entnahme und Analyse von Bodenproben
  • Interpretation der Analyseergebnisse
  • Erstellung von Ertragskarten und Nutzung der Daten für eine gezielte Ursachenforschung in Niedrigertragszonen
  • Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen für zukünftige teilflächenspezifische Bewirtschaftungsmaßnahmen.
  • Einteilung von Bodenzonen mittels Leitfähigkeitsmessung
  • Darstellung von Bodenarten anhand eigener Untersuchungsergebnisse

Die anwesenden Seminarteilnehmer stellten dem Referenten besonders viele Fragen zu Möglichkeiten der Verbesserung der Arbeitsprozesse auf ihrem Betrieb und bekam stets sehr ausführliche Antworten.

Das erste Seminar zum Thema "Bestandsbonitur auf dem Feld" zeigte eine hohe Nachfrage seitens Agronomen, Dozenten und Studenten.

Die Idee, ein Seminar zu organisieren, das sich zu verschiedenen Zeiten mit den jeweils aktuellen Entwicklungsstadien verschiedener Kulturen beschäftigt, wurde schon länger im ADFZ-Projektteam diskutiert und am 11. April 2018 fand der erste Teil dieser Feldschulung statt.

Anbauberater Peter Höper diskutierte und analysierte mit den 20 Seminarteilnehmern Raps und Wintergetreide auf verschiedenen Schlägen, die Schwerpunkte dabei waren:

  • Stand der Entwicklung der Feldkulturen
  • Durchführung der Bonitur, Erfassung und Auswertung der Ergebnisse
  • Mangelerscheinungen im Pflanzenbestand und mögliche Ursachen
  • Erkennen von Krankheiten, Schädlingen und Unkräutern
  • Planung weiterer agronomischer Maßnahmen
  • Ertragsschätzung

Natürlich blieb es nicht aus, dass die Teilnehmer nicht immer die gleiche Meinung zu bestimmten Maßnahmen wie der Referent hatten, aber gerade daraus entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Der zweite Teil dieses Seminar ist für den 05 Juni. 2018 geplant – auf den gleichen Schlägen, aber mit fortgeschrittener Entwicklung des Pflanzenbestandes.

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